Together Pangea – Bulls And Roosters

18. August 2017 um 8:11 von Sascha Knapek | about albums | Kein Kommentar

Together Pangea lassen die Garage auf ihrem neuen Werk ein stückweit hinter sich und konzentrieren sich lieber auf die Songs. Studioalbum Nummer vier trägt den Namen „Bulls and Roosters“ und es ist kalifornischer Rock’n’Roll ohne Surfbrett, Canyonharmonien oder LA-Tristesse herausgekommen. William Keegan, Danny Ray Bengston, Erik Jimenez und Roland Cosio setzen – im Vergleich zu früher – auf Entschleunigung und kommen damit dem Kern ihres Schaffens auf die Spur.

Die 13 Songs des Albums sprühen fast ausschließlich vor rotznäsiger Energie. Dass die poppigen Garagenpunker, wenn man sie nach dieser LP überhaupt noch als solche betiteln darf, dabei aber großen Wert auf mitreißende Melodien legen, macht „Bulls and Roosters“ zur (un)freiwilligen Sommerplatte. Die erhabene Single „Money On It“ oder die „Don’t Fear the Reaper“-Gitarrenreminiszenz „Gold Moon“ sind nur zwei Beispiele für das erwachsen gewordene Songwriting der vier Kalifornier. Ihr brachial-rustikaler Anstrich früher Tage ist ausgetüftelten Songs gewichen.

Der ein oder andere verzerrte Vorprescher („Southern Comfort“) wird die alteingesessenen Fans versöhnen. Sie täuschen aber nicht darüber hinweg, dass sich Together Pangea mit „Bulls and Roosters“ von ihrem bisherigen Musikschaffen freischwimmen. In „Is It Real?“ fragen sie: Is it real? Am I high? […] I lost my name but it’s all the same, tell me if I’m too far out. Die Antwort: „Nein, seid ihr nicht. Alles gut, tolle Platte!“ (nettwerk)

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