The Districts – Popular Manipulations

11. August 2017 um 9:00 von Jörg Tresp | about albums | Kein Kommentar

Einiges hat sich geändert im Klangkosmos dieser grandiosen, jungen Band, aber eines nicht: die grandiose Qualität!

Vor knapp zwei Jahren erschien ihr zweites Album „A Flourish And A Spoil“ und es hat mich gelinde gesagt umgehauen, denn diese Frische, diese wahnsinnigen Songs und Songideen habe ich lange nicht gehört, vor allem in einem Genre namens Rock. Live konnten sie diese Qualität dann auch noch kompensieren und selten habe ich eine derartig junge Band auf diesem Niveau gesehen.

Nun also der Nachfolger „Popular Manipulations“ verbunden mit einer musikalischen Kehrtwendung, die modernen Einflüssen geschuldet sein mag – von Wolf Parade über The National bis Spoon, wobei höchstens erstere mit The Districts mithalten können, auch wenn ich weiß, dass ich die Meßlatte erneut hoch lege, aber diese haben sie mit ihrem neuen Opus eh locker genommen und ich kann nur vor Freude heulen, wie viel Spielfreude die noch immer jungen Kerle an den Tag legen.

Schon die beiden Opener ‚If Before I Wake‘ und noch mehr ‚Violet‘ haben eine unglaubliche Power, aber genauso verstehen sie, was Dynamik ist und nehmen mit ‚Ordinary Day‘ etwas das Tempo raus und erinnern hier verdammt stark an die großartigen Isländer von Who Knew, die wahrscheinlich kaum noch jemand kennt, vor allem nicht die Protagonisten von The Districts.  Dabei überrascht vor allem, dass es nicht bei diesen drei fulminanten Songs bleibt, denn mit ‚Salt‘ legen sie sogar noch eine kompositorische Schippe drauf.

Was mich vor allem begeistert, ist ihre Homogenität die sie schon bei ihrem dritten Album an den Tag legen, diese Reife ist unfassbar und genauso unfassbar ist die Steigerung vom Debütalbum zum jetzigen Werk und wenn man sie dann noch live sieht, finde ich wirklich keinerlei Schwachpunkte. (Fat Possum)

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