© Doc Snyder Photo

So war die About Songs Youngbloods Tour

8. März 2018 um 13:40 von Sara | about blog | Kein Kommentar

Die diesjährigen About Songs Youngbloods sind nun gut eine Woche zu hause und immer noch werden wir gefragt wie die letzte Tour denn war – wieso also nicht gleich aufschreiben? Die Aufregung und Vorfreude hatte am 13.2 den Zenit erreicht. Punkt 21h eröffnete der Kanadier Del Suelo den Tourauftakt und wurde vom US-Amerikaner John Van Deusen abgelöst, danach betrat der einheimische Jules Ahoi als krönendes Finale die Bühne. Die erste Show der Februar Tour war großartig, die Hamburger Astra-Stube ausverkauft, Publikum wie Musiker überwältigt und wir DevilDucks stolz und zufrieden.

Am nächsten Tag ging es nach Hannover in eine zauberhafte Venue inmitten des PLATZprojektes. Hier durften wir den sonnigen Tag im bunten Skatepark und bei selbstgemachtem, veganem Chili vorm Kaminofen verbringen, um dann am Abend von einem begeisterten, aufmerksamen Publikum erfreut zu werden. Bei Prinz Willy am nächsten Abend in Kiel, mussten Del Suelo und John Van Deusen dann die Bühne alleine bestreiten, denn unser lieber Jules wurde vom Fieber in Hamburg gehalten. Mit letzter Kraft bespielte er gemeinsam mit John und Erik noch das ausverkaufte Samowar Tea & Records in Lüneburg. Leider mussten wir dann schweren Herzens den Rat von Jules Arzt befolgen und ohne ihn weiter auf Youngbloods-Tour. Die Leipzigshow in den Cammerspielen wurde deshalb von Jon Lupus supportet und in Berlin besuchte uns unser Freund Max Paul Maria im Bi Nuu Café und eröffnete für Del Suelo und John Van Deusen den Abend. In der Zwischenzeit bewies Jon Kenzie seine Spontanität und entschloss sich kurzerhand dazu, seinen Flug ins heimatliche Manchester umzubuchen und stattdessen mit der Reisegruppe Oldbloods die restliche Tour zu bestreiten.

In Münster bewies unser Neuzuwachs dann direkt sein Können; Im wundervollen Pension Schmidt jubelten 160 Menschen bei Wohnzimmerflair und Julesvermiss. Ein besonders emotionaler Abend für uns alle, denn John Van Deusen hatte in der familiären Wohlfühlatmosphäre viel über das Entstehen seiner berührenden und inspirierenden Lieder preisgegeben. Am Merch gab es dann noch einige deepe Gespräche und goldene Signaturen auf rosa Hintergrund. Im Kölner MTC am nächsten Abend haben wir uns alle wie echte Rock’n’Roller gefühlt. Udo, der liebenswerte Tontechniker hat uns nicht nur eine live-Aufnahme gezaubert (,der man in unserem Tour-Blog lauschen kann), sondern auch aus seinem musikalischen Nähkästchen geplaudert – wow, die 80er müssen goldene Zeiten gewesen sein! Unser guter Del Suelo konnte am Merch-Tisch gar nicht so viele gratis Sticker verteilen wie Fans auf seiner E-Mail Liste unterschreiben wollten. Am nächsten Tag hat unsere legendäre Anna-Babe die ganze Fahrt von Köln nach Wien (!) am Steuer durchgezogen, im B72 angekommen war sie dann immer noch munter genug, uns mit ihrer Energie anzustecken. Erst einmal auf der Bühne war von der vorherigen Erschöpfung der Jungs nichts mehr zu merken, bei Spritzwein lauschte ihnen eine verzückte, aufmerksame Audienz. Unser Freund Doc Snyder Photo hat den bezaubernden Abend >>hier festgehalten, bei der After-Show-Party im Wiener Chelsea war dann leider der Film voll.

In Prag kam tatsächlich ein The Lonely Forest-Fan extra drei Stunden mit dem Bus ins Potrvá angereist und bekam auch prompt von John Van Deusen zwei Belohnungsständchen gewidmet. Obendrein fand der bis dato nur am Tag gesummte Miau-Song zum ersten Mal seine Bühne. Auch Del Suelo bekam Besuch und freute sich über Fans aus seiner Heimatstadt Virginia. Die Prager, behagliche Atmosphäre durften wir am nächsten Tag bei unseren Freunden Viola und Michael bei einem leckeren Frühstück ausklingen lassen. In München wurden wir von einer weiteren ausverkauften Show in der Glockenbachwerkstatt überwältigt und in Potsdam durften wir in der „Casa Del Sol“ mitten im Wald Kraft nach der Show mit ganz besonderem Bühnenbild, in der Potsdamer Waschbar – und den ausgiebigen Kicker-Turnier-Exzessen – sammeln.

Von hier aus ging es zurück in den Norden. In der funkelnden, Bremer Heldenbar im Gebäude des ältesten, deutschen Programmkinos, gab es dann eine Réunion mit den DevilDucks und deren tatkräftigen Engelchen Jule und Stefan. Wer bis zur Zugabe blieb, durfte sich ein kleines Rap-Battle mit Erik aka Del Suelo und „Rizzard“ gönnen. In Neuss strandeten wir dann in einem wundervollen Gartenhäuschen. Bei fritz-kola und Gemüsesuppe durfte man in Wolldecken gekuschelt drei wundervollen Akustik-Sets beiwohnen. Man munkelt, Jon gab noch eine private Zugabe, weil er die Regeln vom Spiel „21“ einfach nicht verstehen wollte. Wuppertal war nicht nur wegen der faszinierenden Schwebebahn besonders. In der Viertelbar feierten wir ein phänomenales Tour-Ende, das begeistert jubelnde, rheinländische Publikum schaffte es, die drei Youngbloods zu einem gemeinsamen letzten Ständchen zu animieren. Bei einem gemeinsamen Frühstück – umzingelt von tausenden Schallplatten – in dem von unserem Gastgeber Kolja liebevoll eingerichteten Bandappartement, reflektierten wir dann glücklich und erschöpft die letzten Tage: WOW!!!
Glück, Dankbarkeit, Verbundenheit wurden rausgeschickt an alle Menschen, die uns bis dato begleitet hatten und nun noch mal an die, die in den darauf folgenden Stunden – als wir den Sonnenuntergang auf dem Rettungstreifen der A1 betrachten mussten – an unserer Seite standen.

Und weil alles so schön war, haben wir für euch einen About Songs Youngbloods Tour-Blog zusammengestellt. Ab heute könnt ihr >>>hier<<< jede Woche einen Abschnitt der Februar-Tour miterleben.

Viel Spaß! <3

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