Girlpool – Powerplant

19. Mai 2017 um 10:00 von Jörg Tresp | about albums | Kein Kommentar

Wie großartig naiv war doch ihre erste EP sowie das Debüt-Album „Before The World Was Big“ und wie wenig ist davon noch übrig?

„Powerplant“ ist dagegen eine einzige Enttäuschung und das muss ich auch gleich am Anfang mal loswerden, denn ich habe mir von diesem Duo einfach viel, viel mehr versprochen, aber sie haben ihr Pulver wohl schon verschossen.

Vielleicht sind sie in den letzten Jahren aber auch einfach zuviel getourt, so dass keine Zeit zum Songs schreiben blieb. Das wäre zwar eine Erklärung, aber leider nicht nachvollziehbar, denn letztlich kommt es auf das Ergebnis an und das ist einfach nur schlecht, ärgerlich und banal, auch wenn dieser Bannstrahl sie ein klein wenig zu hart treffen mag.

Es ist auch gar nicht nötig, hier einzelne Songs nieder zu machen, denn es betrifft das Album als Gesamtwerk. Langweilig und bieder kommt es daher – natürlich ist der Gesang und die Instrumentierung noch immer wie vorher und dass sie nun einen Drummer am Start haben, kann es auch nicht sein, d.h. es sind schlicht und einfach die Songs, die einfach verdammt verkrampft wirken. Klar haben sie jetzt vorher auch keine Meilensteine geschrieben, aber mit dem neuen „Werk“ ist ihnen eine Courtney Barnett in Meilenstiefeln enteilt. (Anti)

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