Das About Songs Festival 2018: BLAUDZUN

30. April 2018 um 14:45 von Sara | about blog, Allgemein | Kein Kommentar

In den nächsten Wochen wollen wir unsere Vorfreude auf das about songs Festival teilen, indem wir euch die Künstler vorstellen, die uns dieses Jahr im Knust die Ehre erweisen. Los geht’s mit unserem Headliner aus den Niederlanden, bei denen wir uns ganz besonders darüber freuen, dass er einer seiner wenigen diesjährigen Deutschland-Shows bei uns spielt. Blaudzun aka Johannes Sigmond veröffentlichte im April sein 7. Studioalbum „Up“ (6.4.18), genau zehn Jahre nach seinem gleichnamigen Debüt, als dritten und letzten Teil der „Jupiter“-Trilogie.
Als Sigmond mit sechs Jahren die Aufnahmefunktion seines Kassettenrekorders entdeckt, war es um ihn geschehen. Fortan verbrachte er seine Zeit mit Schreiben von Songs und machte sein Hobby schließlich zum Beruf. In den nächsten Jahren wurde er von unterschiedlichsten Künstlern beeinflusst, hierbei spielten nicht nur Namen wie die Beatles, Johnny Cash oder Nirvana eine Rolle, sondern wurde auch Balkan-, Opern- sowie spirituelle Musik zur Inspirationsquelle für sein außergewöhnliches Werk, irgendwo zwischen Folk, Singer/Songwriter und modernem Indie. Die tiefgründige Komplexität seiner Lyrics sowie die musikalische Umsetzung wurden einst mit Übermusiker wie Win Butler verglichen. „Heavy Flowers“ (2012) erreichte Gold-Status in seiner Heimat und brachten ihm den Edison Award als bester Künstler. Spätestens mit seiner dritten Platte „Promises Of No Man’s Land“ (2014) bewies Sigmond, dass das Niveau seiner Musik ihm die Eigenständigkeit verschafft hat, um andauernde Vergleiche hinfällig zu machen. Blaudzun brauch kein Stempel. Vor allem ist Blaudzun für seine besonders gute, qualitative und hochwertige Live-Performance bekannt. Zuletzt stand er auf namenhaften Bühnen wie die des Orange Blossom Festivals oder dem Reeperbahn Festivals.

Die aktuelle Release „Up“ ist nun weniger düster als man von Sigmond gewohnt war. Schon der erste und zweite Teil  von „Jupiter“ deuteten auf einen musikalischen Kurswechsel hin. Die Songs auf „Jupiter Pt I“ (2017) fielen sinnlich und tanzbarer aus. „Jupiter Pt II“ (2017) atmosphärisch und geprägt durch Blaudzuns signifikantes Songwriting. Neu ist auch die Zusammenarbeit mit Drummer Simon Levi, der bereits William Fitzsimmons und Bonne Aparte begleitete. Da wundert es auch nicht mehr, dass seine Trilogie laut eigenen Angaben von KünstlerInnen wie Adele, Beyoncé und Nick Cave inspiriert wurde. Resultat sind eingängige und melodiöse Songs, die poppig genug sind, um im im holländischen Radio auf Dauerrotation zu laufen, aber besonders genug um dem Qualitätssiegel „Blaudzun“ zu unterstehen.

Wie das live klingt wissen wir am 20.5. im Knust, Tickets gibts >>hier<< und bis dahin könnt ihr euch >>hier<< einen Vorgeschmack machen.

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