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Veröffentlichung: 22. August


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"About Songs" heute wieder auf Byte FM



Alle vier Wochen gibt es “About Songs” auch im Radio und so hoffe ich, dass ihr am heutigen MITTWOCH wieder dabei seid. Diesmal habe ich euch ein paar neue Bands vom SPOT-Festival aus Aarhus (DK) mitgebracht.

Wie immer natürlich um 23 Uhr auf Byte FM.

hier zu hören und natürlich freue ich mich, wenn ihr wieder “einschaltet” und bin für jedes Feedback dankbar.

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Krachkeks-Kolumne Folge 52 "Asche zu Asche"



Man mag das irische Trio ASH für schlau halten, denn zum einen machen sie gerade nach längerer medialer Auszeit mal wieder von sich reden, zum anderen ist Asche ja gerade nicht nur am Himmel, sondern auch in aller Munde, aber der Reihe nach oder so.

Mit wenigen Ausnahmen ihrer “Frühphase” waren Ash schon immer recht belanglos, was sie inzwischen auch eingestanden haben, denn jetzt stellen sie zumindest nicht mehr ihre Musik in den Vordergrund, sondern ein ganz tolles, neues Konzept. Dies sieht so aus, dass “Fans” alle zwei Wochen einen neuen Song (!) der Band digital erwerben können, da der physische Tonträger ja vom Aussterben bedroht sei. Klar kann man dieser Herangehensweise eine halbwahre Tendenz entnehmen, aber dass sie diesen Schritt aus der Not gehen, dass sie ihr Label vor die Tür gesetzt hat, könnte man der Ehrlichkeit halber zumindest erwähnen. Sei’s drum!

Das Problem ist nur, dass hier so gut wie niemand mitbekommen hat, dass es diese neue tolle Idee von Ash gibt und so veröffentlichen sie nun 13 dieser Singles auf CD, d.h. PHYSISCH, und über ihr eigenes Label…..

Natürlich mahlen die Mühlen der Musikjournaille wie eh und je und sind sich nicht zu dumm, dieses “neue” Werk zu renzensieren, die Band zu interviewen und sich ihr tolles Konzept erklären zu lassen, dass sie gerade selbst ad absurdum geführt haben, was der Presse nicht so ganz aufzufallen scheint, obwohl es doch platter gar nicht geht. Da das Album, dass es ja gar nicht sein soll, “A-Z Vol.1” tituliert ist, lässt erahnen, dass da ein weiterer belangloser Ausguss ihres untalentierten Schaffens auf uns wartet.

Für wie dumm kann man sein Restpublikum eigentlich noch verkaufen? Na ja, zu dumm denn wohl doch nicht, denn immerhin haben sie aus Teileinsicht immerhin die Tour abgesagt!

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Band Of Horses - Infinite Arms



Wie jeder weiß, gibt es da draußen eine unglaubliche Anzahl von Bands, die sich mehr schlecht als recht an einem eigenständigen Sound versuchen. Das haben Band of Horses zum Glück nicht nötig, denn sie zählen zu den wenigen Juwelen, die mit ihrer Musik eine ganz eigene und großartige Stimmung erzeugen.
So auch auf dem dritten Werk “Infinite Arms”, laut Aussage von Sänger Ben Bridwell dem ersten richtigen Band-Album, wobei man den Vorgängern den Druck, der da auf seinen schmalen Schultern gelastet haben mag, nun nicht gerade anhört, aber irgendwie fühlt sich “Infinite Arms” schon etwas leichter an. Das bestätigte sich übrigens sowohl bei meinem Interview, dazu später mehr, als auch bei zwei Shows, denen ich im März in Austin beiwohnen durfte, denn so entspannt lächelnd hat man ihn doch selten gesehen.

Trotz dem einige Songs, wie die erste Single ‘Compliments’ und das sehr countryeske ‘Older’, live im Studio aufgenommen wurden, ist das Album aber keine leichte und schnelle Geburt gewesen, denn der Aufnahmeprozess zog sich über 16 Monate hin und diese Ausgereiftheit merkt man allen zwölf Songs entsprechend an. Dass Bridwell nach zehn Jahren Seattle zurück in die Heimat nach South Carolina gezogen ist, kann selbst ich ihm nicht übelnehmen, denn all seine Freunde und die Familie tun ihm und den Songs hörbar gut. So ist Tyler Ramsey genauso mit von der Partie wie die zweite Stimme von Keyboarder und “Leichtgewicht” Ryan Monroe.

Songs wie die Heimat-Hymne ‘Way Back Home’, der mehr als entspannte Titelsong oder das zumindest etwas schnellere ‘Dilly’ befinden sich jenseits aller Mode- erscheinungen und Anbiederei und vielleicht kann nicht jeder meine Lobeshymnen nachvollziehen, aber Band of Horses sind die einzige mir bekannte Band, die drei Alben auf einem gleichwertig hohen Standard erschaffen hat und mir mit jedem Song einen wahren Schauer über den Rücken jagen.

Es macht vielleicht wenig sinn, einzelne Songs heraus zu nehmen, aber auf jedem der drei Alben haben sie mindestens einen Übersong, der mich bis zum Tod durchs Leben begleiten wird und zum Besten zählt, was je mit Musik ausgedrückt wurde. War es auf dem Debüt “Everything All The Time” passender weise ‘The Funeral’ und auf “Cease To Begin” ‘Cigarettes, Wedding Bands’ so ist es beim neuen Album gleich der Opener ‘Factory’ – schöner geht Musik einfach nicht! (Sony)

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"About Songs" heute wieder auf Byte FM



Alle vier Wochen gibt es “About Songs” auch im Radio und so hoffe ich, dass ihr am heutigen MITTWOCH wieder dabei seid, denn diesmal gibt es neben dem einen oder anderen neuen Nachzügler vom SXSW-Festival u.a. neue Alben von ROGUE WAVE und den grandiosen BAND OF HORSES.

Wie immer natürlich um 23 Uhr auf Byte FM.

hier zu hören und natürlich freue ich mich, wenn ihr wieder “einschaltet” und bin für jedes Feedback dankbar.

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Neue Bands - entdeckt beim SXSW-Festival Part III - The Henry Clay People



Die dritte neue Band, die ich euch näher bringen möchte, habe ich beim diesjährigen SXSW in Austin eher zufällig gesehen, denn während der Umbaupause im großen Stubb’s BBQ spielten sie im kleinen Club, der für viele auf dem weg zu den Toiletten lag. Nicht gerade das beste Venue sollte man meinen und die Henry Clay People sahen dann auch entsprechend fertig aus, was aber laut Eigenaussage daran lag, dass es ihre fünfte Show des Tages war!
Trotz dieser etwas widrigen Umstände kann ich sie ohne Übertreibung zur spielfreudigsten Band des Festivals küren, was besonders am singenden & Gitarre spielenden Brüderpaar Andy und Joey lag. Auch wenn der allererste Eindruck wie der einer Schülerband auf hohem Niveau anmutet, stellt sich dann doch als weitaus mehr heraus, was besonders an ihrem ironischen Humor auf der Bühne und in den Texten liegt – schon ihr Debütalbum trägt den Titel “For Cheap Or For Free”. Allerdings haben sie es auch musikalisch drauf, denn ihr southern angehauchter College Rock rockt mal so richtig und bietet dabei noch ebensolche Melodien, die hier und da an die legendären The Presidents Of The United States Of America erinnern. Auch wenn die Chancen wohl eher schlecht stehen, The Henry Clay People bei uns mal live zu sehen, so sind sie nicht nur einen US-Trip wert, denn mein Lächeln auf dem Gesicht ist noch immer da.

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