The Black Keys - Brothers
veröffentlicht am 1. August 2010 von Jörg
Kaum zu glauben, dass “Brothers” schon das 6. Album des dynamischen Bluesrock-Duos aus Akron in Ohio ist. Noch weniger zu glauben, dass es da draußen Kritiker gibt, die meinen, dass es vielleicht einen Rückschritt zum bisherigen Schaffen darstellen mag, für mich eine völlig unbegründete Fehleinschätzung. Genauso wie die Tatsache, dass man die Musik der Black Keys nur zu bestimmten Situationen, wie z.B. im Auto, hören kann, auch wenn es zugegeben ein Heidenspaß ist.
Neu sind die nun noch wesentlich deutlicher auftretenden “Old-Soul”-Einflüsse wie auf dem Opener ‘Everlasting Light’ oder ‘The Only One’, die man auch schon von My Morning Jacket, den “Brüdern” im Geiste, kennt und in denen Dan Auerbach seine Stimme in entsprechende Höhen treibt, die irgendwie schon einen Kontrast zu den männlicheren Blues-Rock-Nummern darstellen.
Textlich geht es auf “Brothers” um wahre Liebe, verhinderte Liebe, falsche Liebe und andere Schattierungen der Liebe. Dies meist vorgetragen in höchster Intensi- und Emotionalität, die hoffentlich nicht nur uns Männern Gänsehaut beschert. Eigentlich möchte ich hier auch nicht auf einzelne Songs eingehen, denn “Brothers” ist als Gesamtwerk zu hören und ein paar Bierchen in der Sonne unterstreichen die Genialität nur noch, auch wenn dieses Album immer verdammt gut ist.
The Black Keys kredenzen uns mit “Brothers” nicht nur ihr bisher bestes Album und auch nicht nur eines der besten Alben des Jahrs 2010, sondern überhaupt eines der besten Alben dieses “Genres”, auch wenn viele Kritiker für das Leben mit diesem Album einfach noch zu jung sein dürften. (V2)
PS: Ok, vielleicht doch noch kurz die besten Songs: ‘Next Girl’ – ‘Howlin’ For You’ – ‘The Only One’ – ‘Ten Cent Pistol’ – ‘Too Afraid To Love You’
Kategorie: About Albums
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