Ben Weaver - The Ax In The Oak
veröffentlicht am 19. September 2008 von Jörg
Vielleicht zählt Ben Weaver noch nicht zu den bekanntesten Songwritern, aber immrhin stellt “The Ax In The Oak” bereits das 6. Album dar. Auch wenn der letzte Produktionsschliff wie beim Vorgänger “Paper Sky” wieder in Chicago von Brian Deck (Modest Mouse, Iron & Wine), der Teil der großartigen Califone war, vorgenommen wurde, so stand die Schaffensphase der Songs ganz im Zeichen Berlins.
Nun könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass daraus auch die Vielzahl von Beats und anderen elektronischen Momenten resultiert, aber fremd waren Weaver diese Einflüsse nie, wenn sie auch selten so deutlich und manchmal überflüssig (‘Said In Stones’) daherkamen. Über allem erhebt sich natürlich wieder der unglaublich sonore und warme Gesang Ben Weavers, denn diese Stimme muss man einfach gerne haben.
Vielleicht ist er aber noch immer eine Art geheimes Wesen unter den Songwritern, weil die Songs oft nicht so ganz mit der großartigen Stimme, ich muss mich noch mal wiederholen, mithalten können. Dies war ein Manko des Vorgängers, gilt beim neuen Werk nun aber nur noch sehr bedingt, d.h. dieser Mann entwickelt sich auch mit dem 6. Album noch weiter, hat die 30 aber ja auch noch nicht erreicht….
Aus diesem Grunde müssen jetzt auch nicht irgendwelche Höhepunkte aufgezählt werden. Vielmehr kann “The Ax In The Oak” als homogenese Ganzes erlebt werden, was nicht zuletzt für das wunderschöne, vom Künstler selbst gemalte, Artwork gilt. (Glitterhouse)
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