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Veröffentlichung: 11.11.2011


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Krachkeks-Kolumne Folge 42 "About Songs"



Lange gab es keine neue “Krachkeks-Kolumne”, was aber nicht heißen soll, dass die wärmere Jahreszeit mich milder gestimmt hätte, eine gewisse Sommerträgheit kann aber nicht geleugnet werden und so verspreche ich mehr “Hass” für den kommnden Herbst.

Hier geht es jetzt erstmal um ein paar Worte die eigene Sache betreffend: “About Songs Volume 3” ist ja vor kurzem erschienen und natürlich bemühe ich mich auch um etwas Promotion und Ihr könnt mir glauben, dass ich mich über Kritiken wirklich selten aufrege, da es nichts bringt und ich immer versuche, über diesen Dingen zu stehen, bin ich doch öfter auf der Seite der Subjektivität anzutreffen.

In diesem Fall möchte die Ausnahme aber mal die Regel bestätigen und so sei auf das Review über “About Songs Volume 3” im aktuellen MusikExpress hingewiesen. Zum Glück stammt es von einem mir völlig unbekannten Schreiber mit dem Namen Lothar Gerber, den ich mal als relativ jung und bayerisch vermuten würde. Warum? Na ja, zum einen, weil ich ihn wohl kennen würde, wenn er schon länger dabei wäre, zum anderen weil er kein Mann vieler Worte zu sein scheint – eher ungewöhnlich für einen Journalisten – denn auch andere Kritiken von ihm sind eher wortkarg gehalten. Auch scheint er ein Faible für junge und hippe Themen wie Bloc Party und Tomte zu haben.

Das Schöne ist, dass ich mich nicht einfach über eine schlechte Kritik für “meine” Platte aufrege, sondern u.a. über den mangelnden Inhalt der wenigen Worte. Der Grundtenor der Kritik ist die Tatsache, dass es für Musikjournalisten wie ihm (mit Cloud Cult) recht wenig Neues zu entdecken gibt. Auch wenn er die Band Aqueduct, die er ebenso nicht kennen wird, unerwähnt lässt, hat er mit dieser Aussage durchaus recht. Hätte er sich dem von mir beigefügten “Infoblatt” gewidmet, so würde ihm aufgefallen sein, dass ich diese Compilation nicht wirklich für Musikjournalisten gemacht habe, die ja eh alle Platten schon umsonst von den Labels geschickt bekommen haben, sondern für Musikliebhaber, die entweder aufgrund anderer Interessen oder aufgrund der Veröffentlichungsflut einfach ein bisschen den Überblick verloren haben, so dass “About Songs” eine Art “Guide” sein möchte, um die eine oder andere großartige, neue Band zu entdecken. (ich liebe Bandwurmsätze!)

Hier geht es nicht um Raritäten oder B-Seiten, die es meist aus gutem Grunde nicht auf das Album geschafft haben.
Warum fällt es vielen Musikjournalisten nur so schwer, ihr persönliches Ego und ihre persönliche Befriedigung einfach mal nicht in den Vordergrund zu stellen?

“Überdies kann man die stets gleiche Aufmachung (bis auf Farbe und Foto) ein wenig lieblos finden” – dies ist der Satz, der mich eigentlich auf die Palme bringt. Was denkt sich dieser Clown? Die Verpackung kann doch liebevoller nicht sein, oder? Speziell mattes Papier im Digi Pack, Booklet mit eigenen Kommentaren sowie jeweils einem Vorwort eines Musikers oder Schriftstellers, der eine Anekdote oder seine liebe zur Musik zum besten gibt, was er natürlich mit keinem Wort erwähnt. Dass sich durch das Artwork ein roter Faden der Wiedererkennbarkeit zieht, hat er immerhin erkannt, wenn auch nicht verstanden….

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  1. Kommentare

    Ja der Lothar Gerber (meines Wissens Praktikant beim Musikexpress) liegt so was von daneben mit seiner Kritik. Weitermachen und weiterhassen Jörg!
    beste Grüße
    Günter

  2. Kommentare

    http://www.musikexpress.de/Playlist__Lothar_Gerber-page-5854.html
    ich sag nur: paul potts!

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