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Veröffentlichung: 22. August


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"About Songs" im Radio und auf dem Reeperbahnfestival



Wie dem neben stehenden Flyer zu entnehmen ist, gibt es im Rahmen des diesjährigen Reeperbahnfestivals einen “About Songs”-Showcase am Freitag im Angie’s Nightclub.

Wenn ihr diese Bands nicht kennt, könnt ihr euch hier einen Eindruck machen oder heute Abend um 23 Uhr in meiner Sendung “Songbox” auf Byte FM oder auch morgen wie immer um 18 Uhr auf Tide 96.0 (Kabel 95.45) oder hier

Viel Spaß!

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Ben Weaver - The Ax In The Oak



Vielleicht zählt Ben Weaver noch nicht zu den bekanntesten Songwritern, aber immrhin stellt “The Ax In The Oak” bereits das 6. Album dar. Auch wenn der letzte Produktionsschliff wie beim Vorgänger “Paper Sky” wieder in Chicago von Brian Deck (Modest Mouse, Iron & Wine), der Teil der großartigen Califone war, vorgenommen wurde, so stand die Schaffensphase der Songs ganz im Zeichen Berlins.

Nun könnte man natürlich auf die Idee kommen, dass daraus auch die Vielzahl von Beats und anderen elektronischen Momenten resultiert, aber fremd waren Weaver diese Einflüsse nie, wenn sie auch selten so deutlich und manchmal überflüssig (‘Said In Stones’) daherkamen. Über allem erhebt sich natürlich wieder der unglaublich sonore und warme Gesang Ben Weavers, denn diese Stimme muss man einfach gerne haben.

Vielleicht ist er aber noch immer eine Art geheimes Wesen unter den Songwritern, weil die Songs oft nicht so ganz mit der großartigen Stimme, ich muss mich noch mal wiederholen, mithalten können. Dies war ein Manko des Vorgängers, gilt beim neuen Werk nun aber nur noch sehr bedingt, d.h. dieser Mann entwickelt sich auch mit dem 6. Album noch weiter, hat die 30 aber ja auch noch nicht erreicht….

Aus diesem Grunde müssen jetzt auch nicht irgendwelche Höhepunkte aufgezählt werden. Vielmehr kann “The Ax In The Oak” als homogenese Ganzes erlebt werden, was nicht zuletzt für das wunderschöne, vom Künstler selbst gemalte, Artwork gilt. (Glitterhouse)

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Krachkeks-Kolumne Folge 42 "About Songs"



Lange gab es keine neue “Krachkeks-Kolumne”, was aber nicht heißen soll, dass die wärmere Jahreszeit mich milder gestimmt hätte, eine gewisse Sommerträgheit kann aber nicht geleugnet werden und so verspreche ich mehr “Hass” für den kommnden Herbst.

Hier geht es jetzt erstmal um ein paar Worte die eigene Sache betreffend: “About Songs Volume 3” ist ja vor kurzem erschienen und natürlich bemühe ich mich auch um etwas Promotion und Ihr könnt mir glauben, dass ich mich über Kritiken wirklich selten aufrege, da es nichts bringt und ich immer versuche, über diesen Dingen zu stehen, bin ich doch öfter auf der Seite der Subjektivität anzutreffen.

In diesem Fall möchte die Ausnahme aber mal die Regel bestätigen und so sei auf das Review über “About Songs Volume 3” im aktuellen MusikExpress hingewiesen. Zum Glück stammt es von einem mir völlig unbekannten Schreiber mit dem Namen Lothar Gerber, den ich mal als relativ jung und bayerisch vermuten würde. Warum? Na ja, zum einen, weil ich ihn wohl kennen würde, wenn er schon länger dabei wäre, zum anderen weil er kein Mann vieler Worte zu sein scheint – eher ungewöhnlich für einen Journalisten – denn auch andere Kritiken von ihm sind eher wortkarg gehalten. Auch scheint er ein Faible für junge und hippe Themen wie Bloc Party und Tomte zu haben.

Das Schöne ist, dass ich mich nicht einfach über eine schlechte Kritik für “meine” Platte aufrege, sondern u.a. über den mangelnden Inhalt der wenigen Worte. Der Grundtenor der Kritik ist die Tatsache, dass es für Musikjournalisten wie ihm (mit Cloud Cult) recht wenig Neues zu entdecken gibt. Auch wenn er die Band Aqueduct, die er ebenso nicht kennen wird, unerwähnt lässt, hat er mit dieser Aussage durchaus recht. Hätte er sich dem von mir beigefügten “Infoblatt” gewidmet, so würde ihm aufgefallen sein, dass ich diese Compilation nicht wirklich für Musikjournalisten gemacht habe, die ja eh alle Platten schon umsonst von den Labels geschickt bekommen haben, sondern für Musikliebhaber, die entweder aufgrund anderer Interessen oder aufgrund der Veröffentlichungsflut einfach ein bisschen den Überblick verloren haben, so dass “About Songs” eine Art “Guide” sein möchte, um die eine oder andere großartige, neue Band zu entdecken. (ich liebe Bandwurmsätze!)

Hier geht es nicht um Raritäten oder B-Seiten, die es meist aus gutem Grunde nicht auf das Album geschafft haben.
Warum fällt es vielen Musikjournalisten nur so schwer, ihr persönliches Ego und ihre persönliche Befriedigung einfach mal nicht in den Vordergrund zu stellen?

“Überdies kann man die stets gleiche Aufmachung (bis auf Farbe und Foto) ein wenig lieblos finden” – dies ist der Satz, der mich eigentlich auf die Palme bringt. Was denkt sich dieser Clown? Die Verpackung kann doch liebevoller nicht sein, oder? Speziell mattes Papier im Digi Pack, Booklet mit eigenen Kommentaren sowie jeweils einem Vorwort eines Musikers oder Schriftstellers, der eine Anekdote oder seine liebe zur Musik zum besten gibt, was er natürlich mit keinem Wort erwähnt. Dass sich durch das Artwork ein roter Faden der Wiedererkennbarkeit zieht, hat er immerhin erkannt, wenn auch nicht verstanden….

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Okkervil River - The Stand Ins



Eine meiner liebsten Bands der letzten vier Jahre kann einfach nicht genug bekommen und legt mit “The Stand Ins” schon wieder ein neues Album nach, wobei das vorige, tolle “The Stage Names” ursprünglich mal als Doppel-Album geplant war, so dass die Songs schon etwas länger bei der Band im Schrank lagen.

Schon mit dem Vorgänger wurde der Pfad der Melancholie verlassen und das neue, positive Denken von Will Sheff und seinen Mannen setzt sich nun auch auf dem neuen Album fort. Klar liegt noch immer eine gewisse Melancholie in seiner Stimme, aber diese zeigt sich musikalisch nur noch selten bei Songs wie ‘Blue Tulip’ und das bessere ‘On Tour With Zykos’, deren Klasse aber nur sehr bedingt mit früheren Songs mithalten kann.

“I’m alive, but a different kind of alive” aus ‘Starry Stairs’ ist vielmehr das Motto! Aber vielleicht etwas der Reihe nach, denn die lediglich 8 Songs, unterbrochen von kurzen Interludes, muten schon sehr unterschiedlich in Ausführung und Stil an.

‘Lost Coastlines’ zählt nämlich gleich mal zu den Höhepunkten von “The Stand Ins”, was zum Teil daran liegt, dass sich Basser Patrick Pestorius hier als Bariton-Pendant zu Sheff erweist. Außerdem zeigt dieser Song eindrucksvoll, dass mehr Freude nicht immer in schlechteren Songs seinen Ausdruck findet. ‘Singer Songwriter’ kann daran noch fast nahtlos anschließen. Steel-Guitar und andere Feinheiten stehen hier für eine gewisse Opulenz, die dem typischen Okkervil River – Folk gut steht. Nach dem guten ‘Starry Stairs’ und dem nicht so guten ‘Blue Tulip’ kommt ‘Pop Lie’, ein Song, der sich selber als Poplüge entlarvt und leider ziemlich oberflächlich und banal ist.

Das schon angesprochene ‘On Tour With Zykos’ deutet die Klasse der Band aus Austin, Texas erneut an, bevor mit ‘Calling And Not Calling My Ex’ wieder im recht Seichten gefischt wird. Dann lassen sie mich doch aber wieder sehr erwartungsfroh mit dem Album zurück, denn das Finale heißt ‘Bruce Wayne Campbell Interviewed On The Roof Of The Chelsea Hotel, 1979’ und zeigt trotz aller Kritik, dass Okkervil River zurecht zu meinen liebsten Bands der letzten Jahre zählen.

Sicher ist “The Stand Ins” keine wirkliche Enttäuschung – dazu sind sie einfach zu gut – allerdings ist es ein kleiner Rückschritt zu “The Stage Names”, was sie wohl auch selber wissen, und ihr Meisterwerk “Black Sheep Boy” wird wohl ihr bestes Album bleiben, denn die neue Fröhlichkeit sei ihnen gegönnt, aber Magie entsteht halt auch aus Melancholie, oder? (Jagjaguwar)

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"About Songs" live in der Hasenschaukel



die Sommerpause ist vorbei und “About Songs” wird es jetzt in etwas veränderter Form geben, d.h. nun nicht mehr jeden Monat im Grünen Jäger, sondern in “losen” Abständen und je nach Programm – so in diesem Fall in der wunderschönen Hasenschaukel. Alles weitere könnt Ihr ja dem Flyer entnehmen.

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