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Veröffentlichung: 22. August


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The Hives - The Black And White Album



Habe ich in letzter Zeit sehr viel Lob über Bands wie Band Of Horses, Okkervil River, Gravenhurst, etc. ausgeschüttet, so darf man sich nicht wundern, wie es jetzt weitergeht, oder?

Zugegeben, ich stand bestimmt noch nie im Verdacht, ein großer Fan der schwedischen Kopierer von The Hives zu sein, d.h. fand sie immer ziemlich langweilig und unterdurchschnittlich. Das hat sich mit dem neuen Album aber geändert.

Nein, ich werde auf meine alten Tage bestimmt nicht milder oder gar ausgeglichener und bin bestimmt auch mit dem einen oder anderen Vorurteil an “The Black And White Album” herangegangen. Fand ich The Hives schon immer recht überflüssig, aber für die unkreative Musik, die sie machten, zumindest nicht ganz mies, so fallen mir zum neuen Album einfach gar keine positiven Argumente mehr ein.

Die Songs rauschen belanglos an einem vorbei, in punkto Songwriting haben sie einen weiteren Schritt zurück gemacht – wusste gar nicht, dass das noch möglich ist – und so kommen sie nicht mal an ihre paar “Indie-Ballermann-Hits” heran, die sie ja berühmt gemacht haben.

Was macht man, wenn man bei einem Major-Label ist, man einen gewissen Druck verspürt, mal wieder ein Album zu veröffentlichen, da die böse Plattenfirma beim letzten Album schon die armen Hives wieder ein paar Mal zurück ins Studio beordert hatte, da das doch nicht alles gewesen sein konnte, einem aber partout keine Songs einfallen? Man nutzt wie bei ‘Try Again’ (gutes Motto zum Album übrigens!) mal etwas originelles, was nichts mit dem Song an sich zu tun hat: einen Kinderchor!

Hier soll nicht der Eindruck entstehen, als hätte ich etwas gegen Kinder, aber diese Idee ist so originell wie ihre ganze Musik und wie sehr wahrscheinlich auch die Charaktere dahinter. Einfältig, monoton, aber für den einen oder anderen vielleicht hier und da etwas lustig, für mich dagegen nicht.

Was fällt einem noch ein, wenn einem nichts einfällt? Die zur Zeit “hippsten” Produzenten sollten es sein, denn vielleicht fällt denen etwas mehr ein als der Band. Aber selbst dieser Schachzug funktioniert nicht richtig, denn wenn sich kein Produzent auf ein Album konzentrieren mag und mehrere Finger im Spiel sind, sollte man sich nicht wundern, wenn nur Stückwerk entsteht und “kein Album aus einem Guss”.

Vielleicht bin ich etwas zu hart in dieser Kritik (nein!), denn letztlich bekommt doch jedes Volk, was es verdient und mein Nischengeschmack scheint da recht irrelevant für den Massen-Mob zu sein. Auch muss ich dem Alter derart Tribut zollen, dass ich immer songorientierter werde, aber “The Black And White Album” ist nunmal grottenschlecht und keines weiteren Wortes würdig! (A&M/Universal)

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  1. Kommentare

    Tag.
    Kein Wort zuviel, im Gegenteil. Immer, wenn ich in Anbetracht meines ansonstigen Musikgeschmacks auf die Hives angesprochen wurde, wusste ich nicht, was ich außer “Arrrrgggggmpf” sagen sollte. Wenn ich in Zukunft angesprochen werde, zitiere ich Dich, ok?

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