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Veröffentlichung: 11.11.2011


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Windmill - Puddle City Racing Lights



Es ist einfach schön, über Platten schreiben zu können, ohne irgendwelchen Aktualitätsmotiven genügen zu wollen. Das soll jetzt zwar nicht heißen, dass hier das Debüt der Doors besprochen werden soll, aber dass es auch mal ein Album wie das von Windmill sein darf, das bereits vor drei Monaten erschienen ist.

Windmill besteht eigentlich nur aus Matthew Thomas Dillon, der auf seinem Debüt “Puddle Ciry Racing Lights” aber durch diverse Musiker unterstützt wird, damit er sich nicht gar so einsam fühlt. Leider war er bisher meines Wissens noch nicht auf Deutschland-Tour, denn mich würde schon interessieren, was für eine Figur der 26-jährige Engländer macht.

Wenn man Windmill das erste Mal hört, fällt es schwer, sich keine Gedanken über den Gesang zu machen. Wer den Gesang von Wayne Coyne (The Flaming Lips), Ben Bridwell (Band Of Horses) oder Alec Ounworths (Clap Your Hands And Say Yeah) nicht mögen sollte, für zu extrem befindet oder einfach nur nervig, der braucht nämlich gar nicht weiter zu lesen, da der Gesang von Dillon den der Genannten nämlich noch auf eine extremere Stufe stellt. In der englischen Presse wurde dieser Gesang auch mit “Neil Young auf Helium” beschrieben, was es ziemlich gut trifft.

Hat man diese Hürde erstmal genommen bzw. sich in diesen Gesang verliebt, so eröffnen sich auf “Puddle City Racing Lights” großartige Songs und wunderschön melancholische Melodien, die durch eine Instrumentierung getragen werden, wie sie besser nicht sein kann: Das alles beherrschende Klavier, das Dillon natürlich selber spielt, und die manchmal geradezu bombastischen Drums sind die Grundlage, die dann ab und zu von weiblichen Backing Vocals, einer Trompete, dem Tambourine oder auch Streichern vorzüglich und mehr als passend ergänzt werden.

Natürlich könnte man jetzt noch einige Songs gesondert erwähnen und beschreiben, aber es gibt auf “Puddle City Racing Lights” keinen schwächeren Song, vielmehr kommt das Album einem homogenem Fluß gleich, der viel eher im Nordwesten der USA zu finden ist als in der Heimat von Windmill. (Grönland)

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  1. Kommentare

    Platte ist echt schön, gelle? Ist bei mir auch schon rauf und runter gedudelt. Und das Cover inkl. Booklet passt einfach.

    Nächstes Jahr aufem Haldern;-)

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