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Veröffentlichung: 11.11.2011


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The Shins - Postbahnhof (Berlin)



Vielleicht meint der eine oder andere, dass an dieser Stelle schon etwas zu oft über The Shins berichtet wurde. Diejenigen sollten dann besser auch nicht weiterlesen, denn natürlich finde ich bei dieser grandiosen Band kein Ende.

Diesmal habe ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht, da die Shins leider nur zwei Konzerte in Deutschland spielen und nach Rücksprache mit dem Booker, wird es dabei wohl auch bleiben, denn zu Festivals werden sie nicht kommen und eine eventuelle Herbst-Tour ist auch mehr als unwahrscheinlich. Sehr schade das.

Nun aber zurück zum Postbahnhof, der ja aus drei Konzerträumen besteht. Zunächst war nur der kleinere Raum geplant, aber bei den Ticketverkäufen hat man sich dann schnell für den größten Raum entschieden, der dann mit ca. 1.500 Menschen auch sehr voll war.

Die Vorband spielte natürlich schon in Form des mit den Shins befreundeten und auch aus Portland, Oregon kommenden Ehepaars VIVA VOCE, welche auf meinem Lieblingslabel Barsuk (Seattle) sind. War auch ganz nett anzuschauen, wenn auch etwas hippiesk und mit leider etwas wenigen guten Songs. Trotzdem aber recht eigenständig und auch ein wenig lärmend.

Das kann man von den SHINS natürlich nicht sagen, die mit ‘Sleeping Lessons’, dem Opener ihres gigantischen (hatte ich das schon erwähnt?) neuen Albums “Wincing The Night Away” starteten, bevor es dann mit dem Zwischenspiel ‘Pam Berry’ und der ersten Single ‘Phantom Limb’ weiterging. Was soll ich sagen? Das Publikum war begeistert ob der grossartigen Songs und auch wenn ich die Band lieber in einem kleinen Club gesehen hätte, waren sie sehr gut. Natürlich sind es, bis auf Sänger James Mercer, der immer mehr als musikalisches Pendant zu Kevin Spacey bezeichnet werden muss, nicht gerade charismatische Typen, aber zum einen halt sehr sympathisch und zum anderen kennt man das ja auch von Deathe Cab For Cutie und Konsorten.

Hier stehen halt SONGS im Vordergrund und die haben sie natürlich genügend: ‘Kissing The Lipless’, ‘Pink Bullets’, ‘Red Rabbits’ und so weiter. Kein Song lässt einen in ein Loch der Mittelmäßigkeit fallen. Doch plötzlich hielten die Fans inne, denn ein Song wurde kredenzt. den sie nicht zu kennen schienen. Dieser wurde dann auch klasse dargeboten, passte aber irgendwie nicht zu den Shins – oder hätte jemand gedacht, dass sie ein PINK FLOYD – Cover spielen? Da kann man dann ja auf das nächste und erste Major-Album der Band gespannt sein.

Viele Worte hatte James Mercer leider nicht für uns übrig und nach knapp 80 Minuten war auch Schluss, aber so selten, wie man diese Band in Deutschland zu sehen bekommt, war ich mehr als glücklich, dabei gewesen zu sein.

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