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Veröffentlichung: 22. August


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SIVA bei "About Songs"



Mittwoch ist es soweit und der “About Songs”-Club im Grünen Jäger feiert Premiere im Jahre 2007. Diesmal gibt es die Band SIVA aus Berlin live und zum ersten Mal in voller Bandbesetzung, denn zuletzt waren sie zu zweit oder Sänger Andres im Rahmen von “Live In The Living” sogar ganz alleine.

Ihr großartiges Debüt-Album “The Story Is Complete, But I Think We`ve Lost The Book” erscheint zwar erst in ein paar Monaten, aber für mich zählen sie zu den hoffnungsvollsten deutschen Bands und daher lohnt es sich wirklich, diesen schönen Songs zu lauschen.

Beginn: 21:00 Uhr – Grüner Jäger

Hier noch ein paar Pressestimmen:

“Es ist unglaublich, wie diese jungen Leute solche Hymnen schreiben und eine Stimme, die in jedem Radio weltweit laufen sollte.”

“Traumhaft schöne Songs irgendwo zwischen The Notwist und The Postal Service.”

SIVA
SIVA@myspace

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Murder - Musikcafèen (Kopenhagen)



Ich möchte euch nicht vorenthalten, dass ich gestern mal wieder in Kopenhagen war. Der Grund war eine Band, die gerade für Furore in unserem Nachbarland sorgt und den lustigen Namen MURDER hat. Schon das hier abgebildete Foto, welches das Cover ihres Debüt-Albums “Stockholm Syndrome” darstellt, zeigt, dass wir es mit etwas Außergewöhnlichem zu tun haben.

Irgendwie erinnert mich das Bild an den dänischen Film “Das Fest” aus der Dogma-Trilogie und wirkt trotz der Schönheit doch auch etwas bedrohlich. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt…

Nun aber zum Konzert in einem kleinen Musikcafe in der City von Kopenhagen, der mit 170 Zuschauern in bestuhltem Ambiente auch ausverkauft war – Kurzentschlossene können die Band da heute gleich noch mal sehen. Die beiden Köpfe von MURDER, die auch auf unserem Foto sind, hören auf die Namen Jacob Bellens (Gesang) und Anders Mathiasen (Gitarre) und werden begleitet von DEM dänischen Jazz-Standbassisten, einem E-Gitarristen, der auch mal das Banjo zur Hand nimmt, sowie dem Cellisten der sonst bei Under Byen spielt.

Vor allem die Stimme von Jacob Bellens, die Anwesenden zu Folge manchmal sogar an Johnny Cash erinnert, steht über allem und lässt einen in Gänsehaut verzücken, auch wenn man sich an seine Erscheinung doch ein wenig gewöhnen muss, etnspricht er doch gar nicht dem Bild eines Musikers. Er sieht aber auch nicht brav dabei aus, sondern eher entrückt. Brav ist auch ein gutes Stichwort, denn genau so ist ja die dänische Jugend an sich oder sieht zumindest so aus.

MURDER verströmen ein großes Maß an melancholischer Wärme und Songs wie ‘Feast In My Honour’, ‘Daughters Of Heavy’ oder die Single ‘When The Bees Are…’ sind einfach einzigartig und sollten in allen Teilen der Welt Gehör finden. “Stockholm Syndrome” ist dabei nicht mal ihr Debüt-Album, denn das erschien 2005 und hörte auf den Namen “One Year From Now On It`s My Birthday”, aber ihr wahrlich reiferes Werk.

Ich kann nur hoffen, dass MURDER bald ein Label in unserem Lande finden und live kommen werden, denn sie sind auf ihre Art wirklich einzigartig und irgendwie auch die musikalische Entsprechung für einen Film wie “Das Fest”.

Murder

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Krachkeks-Kolumne Folge 13 "Sänger gesucht"



Natürlich ist es nicht wirklich neu, dass ich auf den deutschen Musiknachwuchs verbal einschlage und ihn an allen Ecken und Ende kritisiere. Zum einen ist das meine eigene, subjektive Meinung, zum anderen möchte ich dies auch als Ansporn verstanden wissen bzw. dem Aufruf, mich zu widerlegen, denn dass Ausnahmen die Regel bestätigen, ist ja so neu nicht.

Diesmal soll es also um die Sänger oder Vokalisten gehen. Es gibt in diesem Lande sicher viele Leute, die ihre Instrumente beherrschen, aber warum gibt es nur so wenige wirklich gute Sänger mit einer charismatischen Stimme? Ich rede jetzt gar nicht mal so sehr davon, dass der Gesang supertoll und über mehrere Semester ausgebildet werden muss. Vielmehr geht es einfach darum, aus dem Bauch heraus etwas Eigenes entstehen zu lassen.

Schaut man sich um gibt es zur Zeit unzählige Bands, die mit deutschen Texten reüssieren, deren Sänger man aber einfach nicht auseinadner halten kann und die zu einem großen Prozentsatz einfach nur “sprechen” und nicht singen. In Anführungszeichen steht das Wort hier, da es natürlich eine kleine Übertreibung ist, aber man kann doch wohl Bands wie Hund am Strand, Virginia Jetzt!, Jeans Team, Tomte, Dorfdisco oder meinetwegen auch Juli, Silbermond oder Revolverheld nicht bescheinigen, dass ihr Sound durch den Gesang arg bereichert wird, oder?

Es sind die Texte, die man ach so toll mitsingen kann, im Vordergrund. Die sind meistens auf deutsch und so kann man sich damit auch identifizieren – so hörte ich zumindest – und die Qualität oder Charakteristik des Gesang spielt eine höchstens sehr kleine Rolle. Das gilt jetzt übrigens für fast alle musikalischen Bereiche und natürlich ist es übertrieben sich mit den US-Sängern messen zu wollen, aber warum eigentlich.

Wenn mir dann noch ein Klugscheißer sagt, dass z.B. ein Conner Oberst von Bright Eyes ja auch nicht jeden Ton trifft und zum Teil schief singt, dann platz mir der Kragen, denn noch mal: Darum geht es gar nicht. Es geht um Ausdruck und Emotionalität, was beduetet, dass der Hörer das Gefühl haben sollte, da meint jemand das, was er singt, aus vollstem Herzen und nicht so, als würde man im Deutschunterricht einen Aufsatz monoton runterleiern.

Also, werter Sängernachwuchs: Klar schadet es nicht, Töne zu treffen und Gesangsunterricht zu nehmen, aber achtet auf eine eigene Charakteristik des Gesang! Ich weiß, dass das mit deutschen texten bestimmt nicht ganz einfach ist, aber es wird auch bald die Zeit kommen, wo auch deutsche Bands wieder englisch singen dürfen!

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The Shins "Wincing The Night Away"



Über drei Jahre ist es her, dass uns ein Album mit seiner Leichtigkeit, Melodieseligkeit und Wärme eingefangen hat. Musik, die uns zu schön für diese Welt erschien. Songs, die zu unseren Freunden geworden sind. Ein Album, das uns ein Lächeln im Gesicht bescherte, das man über Monate mit sich trug. Ja, selbst ich, auch wenn es mehr ein inneres Lächeln war. Dieses Album hieß „Chutes Too Narrow“ und war bereits das zweite Album der Shins.

Nun erscheint mit „Wincing The Night Away“ nach langem Warten das neue Album und ich traute mich kaum, es anzuhören, denn wie sollte es diese leichten Übersongs des letzten Albums toppen? Der Opener ‚Sleeping Lessons’ haute dann auch nicht wirklich vom Hocker und so wollte ich schon in diverse Unkenrufe mit einstimmen. ‚Australia’ ist dann aber schon von einem ganz anderen Kaliber und natürlich strahlt die Stimme von James Mercer wieder eine wunderschöne Wärme aus, die man bei anderen Bands nur schwer finden wird.

Das beweisen Songs wie die erste Single ‚Phantom Limb’, ‚Sealegs’, das am ehesten ans letzte Album orientierte ‚Red Rabbits’ oder ‚Spilt Needles’, welches mich komischerweise an Rush erinnert. Genau für derartige Songs liebt man The Shins und genau dieses Händchen für großartige Melodien ist es, was sie besser macht als viele, wirklich viele andere Bands. Mit welcher Leichtigkeit uns wahre Musik kredenzt wird, erinnert auch an ihre Labelkollegen von Rogue Wave. Im Gegensatz zum wahrlich großen Vorgänger, kann hier zwar nicht jeder Song den Standard halten, aber trotzdem wird es schwer sein, die Shins von ihrem Musikthron zu stürzen. (Sub Pop)

Ths Shins

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"About Songs" - Radioshow



Es ist wieder soweit und so gibt es morgen zum ersten Mal in diesem Jahr “About Songs” im Radio.

Diesmal werde ich u.a. das neue Album der SHINS vorstellen. Außerdem gibt es neue Songs von Decemberists, Cold War Kids, Friska Viljor und Jeremy Enigk (Sunny Day Real Estate & The Fire Theft) sowie diverse Konzertankündigungen, da im Februar viele tolle Konzerte sind – für Hamburg sieht es so aus:

02.02. Jeremy Enigk als Support von Brand New (Fabrik)
11.02. Clap Your Hands And Say Yeah & Cold War Kids (Knust)
12.02. Friska Viljor & EagleSeagull (Knust)
13.02. The Decemberists (Knust)
19.02. Escapologists (Knust)
20.02. Chris & Carla (Übel & Gefährlich)
27.02. ...Trail Of Dead (Übel & Gefährlich)

Außerdem werde ich im Rahmen auch noch auf “Live In The Living” eingehen, dem Wohnzimmerkonzert-Konzept aus Holland, welches regelmäßig/unregelmäßig auch in Hamburg stattfinden soll. Nähere Infos unter Live In The Living

wann? Donnerstag, 18.01. auf Tide 96.0 (95.45 im Kabel) um 16:00 Uhr!!!

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